wir haben uns lange schon auf unsere kleine polen-tour mit
matthias meyer,
patlac, pistolen peter und unserem "tour-manager"
smolny gefreut und die erwartungen haben sich auch mindestens erfüllt!
los ging es nach fast 3 stunden schlaf am donnerstag total früh gegen 4uhr30. wir brachen auf in richtung sopot bei danzig. auf der karte sah das alles gar nicht so weit weg aus. aber nach gut und gerne 28 stunden fahrt... oder waren es doch nur 14 stunden? kamen wir locker und ziemlich flockig an der ostsee an.
nach einer feinen stärkung und ein wenig pseudo-schlaf haben wir uns dann direkt zum club sfinks begeben. netter laden, viele leute, aber es war nicht leicht, die masse in den griff zu bekommen.
zum abschluss des abends waren wir alle ziemlich gut drauf und haben im hotel noch ein wenig weiter gefeiert...
am nächsten tag gabs zur belohnung nen geschmeidigen kater, den wir am ostsee-strand verbummelt haben. dann gings auch schon weiter nach olsztyn. waren eigentlich nur so ca. vielleicht ungefähr 200 km. wurden dann aber doch irgendwie wieder gute 5 stunden fahrt draus.
empfangen wurden wir von
piotr bejnar, der später auch eine feine live-performance mit seinem electribe und nem kaoss-pad hinlegte.
der laden war wohl in anlehnung an das pesel (lüneburg) entstanden und gefeiert wurde auch dort ganz ordentlich. nach dem letzten track vom plattenspieler wurde der laden mit einem gräßlichen metallica-track rest-entleert.
kaum ohne lang zu fackeln sind wir am nächsten morgen gegen 15 uhr wieder los geflitzt, haben noch irgendwo im nirgendwo in einem noch nicht fertig gestellten restaurant (mit deutscher karte!?) lustige dinge gegessen.
irgendwann in der dunkelheit in lodz angekommen mussten wir auch sofort wieder in den club. also gleich ran an den tresen.
der
oiom-club hatte sein 1-jähriges und wir durften auflegen!
und das war dann auch die beste fete der ganzen reise! wir haben gefeiert, aufgelegt und getanzt bis der boden klebte...
leider geht auch die schönste nacht mal zu ende und wir nach hause.
ziemlich zerrockert und etwas verstört mussten wir leider wieder in richtung heimat fahren. zum glück ging es recht schnell und wir waren nach einem kleinen lichtmaschinen-schaden 4 km vor lüneburg bereits um viertel vor 6 uhr morgens daheim.

resultat dieser kleinen tour:
30 schachteln zigarretten verqualmt, ca. 3000 km gefahren, die halbe gage an der tankstelle und der theke hinterlegt, eine kamera klauen lassen und eine kaputte lichtmaschine.
aber das war es irgendwie schon wert!